Die dritte Superklasse und die Klasse Aves in der Homöopathie
Autoren | Rajan Sankaran und Gentiana Jurj (Ciubuc)
ZUSAMMENFASSUNG: Wenn ein Patient vor uns sitzt und in einem Atemzug von Freiheit und einer unzerbrechlichen Bindung, vom Himmel und unmittelbar danach von einem Nest spricht, können wir sicher sein, dass wir einem Vogel zuhören. In der Fünf-Finger-Methode trägt diese Dualität einen präzisen Namen: die Dritte Superklasse (SC3), „Grenze und Ausdehnung“, und die Klasse Aves ist ihr tierischer Ausdruck schlechthin. Dieser Artikel erläutert Schritt für Schritt den Weg vom Konzept der Superklasse bis hin zur einzelnen Arznei. Teil I legt den theoretischen Rahmen der Superklassen im Allgemeinen, der SC3 in den drei Naturreichen sowie der Unterscheidung zwischen „Lac humanum“ und der Klasse Aves innerhalb der tierischen SC3 fest. Teil II wendet die Fünf-Finger-Methode klinisch auf zehn Vogelordnungen an, die der aktuellen biologischen Taxonomie entsprechen, und ordnet ihnen ihre Ursprungswörter, charakteristische Rubriken aus dem Repertorium sowie miasmatische Signaturen zu. Ein begleitender klinischer Artikel von Dr. Anja Balzereit in derselben Ausgabe, in dem ein Fall von Haliaeetus leucocephalus vorgestellt wird, veranschaulicht die Methode in vivo.
SCHLÜSSELWÖRTER: Aquila chrysaetos, Ara macao, Ardea herodias, Aves, Vögel, Bubo virginianus, Buteo jamaicensis, Cactus grandiflorus, Cathartes aura, Columba palumbus, Corvus corax, Cygnus cygnus, Falco peregrinus (Fünf-Finger-Methode), Haliaeetus leucocephalus, Reich, Lac humanum, Larus argentatus, Miasma, Passer domesticus, Pelecanus occidentalis, Raubvögel, Überklasse, syphilitisches Miasma, tuberkulöses Miasma, Tyto alba, Ausgangssprache, Vultur gryphus