Geschichte

"Homöopathisches Spektrum": Von den Ursprüngen bis zur Gegenwart

  • 2009Ausgangspunkt: Innovation

    Im Sommer 2009 wollte der Narayana Verlag eine homöopathische Fachzeitschrift auf den Markt bringen, die auf Deutsch und Englisch erscheinen sollte. Im Oktober 2009 erschien die erste Ausgabe der neuen Zeitschrift "Spektrum der Homöopathie" mit dem Schwerpunktthema "Kindheit und Psyche - Aggression, ADHS, Autismus".
  • 2026Online gehen

    'Diese Ausgabe von "Imponderabilia" wird zum ersten Mal online veröffentlicht. Und genau so soll 'Spektrum' weitergeführt werden - ab 2026 nicht mehr als gedruckte Ausgabe, sondern - wie es der sogenannte Zeitgeist nahelegt - mit einem neuen internationalen Online-Magazin,
    "Homeopathic Spectrum", auf Englisch, auf Deutsch und vielleicht bald auch noch in anderen Sprachen.
Ausgangspunkt: Innovation

Im Sommer 2009 wünschte sich der Narayana Verlag eine homöopathische Fachzeitschrift, die sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch erscheinen sollte. Der Verlagskatalog enthielt Bücher von zeitgenössischen Homöopathen, die in den 1990er Jahren damit begonnen hatten, auf internationalen Seminaren neue Ideen, Methoden und Systeme sowie Prüfungen unbekannter und neuer Arzneien vorzustellen. Um nur einige zu nennen: Da war der Niederländer Jan Scholten, der mit seinem außergewöhnlichen Forschergeist das Periodensystem der Elemente für die Homöopathie adaptierte. Da war der junge indische Arzt Rajan Sankaran, der mit seinem Konzept der Wahnvorstellungen und etwas später mit der Empfindungssmethode in die psychologischen Tiefen und das individuelle Erleben von Krankheit vordrang. Und dann kam Michal Yakir, die das klassische botanische Klassifikationssystem mit Erkenntnissen aus der Entwicklungspsychologie kombinierte. Zur gleichen Zeit konzentrierte sich Massimo Mangialavori auf die Arbeit mit Gruppen von Arzneien, Heiner Frei entwickelte die Polaritätsanalyse, und Jeremy Sherr, Misha Norland, Anne Schadde und viele andere prüften eine ganze Reihe neuer Arzneien für die Homöopathie.

Das Spektrum Netzwerk

Viele homöopathische Ärzte und Heilpraktiker waren sehr empfänglich für die neuen Trends und innovativen Ideen. Der Narayana Verlag plante, eine Fachzeitschrift für diese Zielgruppe zu produzieren, die erschwinglicher sein sollte als Bücher und die Entwicklungen in der zeitgenössischen Homöopathie widerspiegeln sollte. Sie wandten sich an die Journalistin Christa Gebhardt, die zuvor in den Bereichen Medizin und Homöopathie gearbeitet hatte, und ihren Mann, den homöopathischen Arzt Dr. Jürgen Hansel. Das dynamische Duo an der Spitze der neuen Zeitschrift "Spektrum der Homöopathie" profitierte davon, dass sie durch die Organisation internationaler Seminare bereits über ein globales Netzwerk innerhalb der homöopathischen Gemeinschaft verfügten. Patricia Maché und Deborah Collins stießen bald zum Redaktionsteam und waren für die englische Ausgabe verantwortlich. Später übernahmen sie auch die Leitung des Online-Magazins 'Interhomeopathy', das einen ähnlichen redaktionellen Schwerpunkt wie 'Spektrum' hatte.

16 Jahre gedruckte Ausgaben

Im Oktober 2009 erschien die erste Ausgabe der neuen Zeitschrift "Spektrum der Homöopathie" mit dem Schwerpunktthema 'Kindheit und Psyche - Aggression, ADHS, Autismus'. Trotz der sehr kurzen Produktionszeit gehörten zu den Autoren viele renommierte Homöopathen, die der Zeitschrift bis heute treu geblieben sind, darunter Jan Scholten, Rajan Sankaran, Anne Schadde, Michal Yakir und Massimo Mangialavori. Seitdem sind viele neue Autoren hinzugekommen, und wir freuen uns, auch jüngere Homöopathen aus den osteuropäischen Ländern begrüßen zu dürfen. Von Anfang an war jede Ausgabe von "Spektrum" einem bestimmten Thema gewidmet. Bis heute legt das Redaktionsteam großen Wert darauf, aktuelle Krankheitsbilder zu behandeln, von ADHS in der ersten Ausgabe über 'Burnout' und 'Trauma' bis hin zu mehreren Ausgaben über die Pandemie und ihre physischen und psychischen Folgen. Das Hauptaugenmerk der Zeitschrift liegt jedoch auf der Erweiterung des Wissens über die Materia Medica. Durch Themenhefte zu verschiedenen Arzneifamilien soll eine aktuelle Bibliothek zeitgenössischer homöopathischer Arzneigruppen aufgebaut werden. Das Feld, das es zu erforschen gilt, ist riesig: Ob es sich um 'Lanthaniden', 'Insekten', 'Pilze' oder 'Muttermittel' handelt, es gibt immer enorm viel zu lernen.

Online gehen

Und genau so soll "Spektrum" fortgesetzt werden - ab 2026 nicht mehr als gedruckte Ausgabe, sondern - wie es der sogenannte Zeitgeist nahelegt - mit einem neuen internationalen Online-Magazin, 'Homeopathic Spectrum'. Da gedruckte Zeitschriften für die Verleger immer weniger rentabel sind, verlagert sich "Spektrum" nun ins World Wide Web. Mit dem Bonus einer langen Tradition und eines etablierten Netzwerks, aber auch mit den Vorteilen geringerer Kosten und einer größeren Reichweite. Die Aufgabe von "Spektrum" wird es sein und bleiben, die Homöopathie als die großartige Heilmethode, die sie ist, weiter zu fördern.